Pressebericht
Trierischer Volksfreund; Dienstag 30. März 2004

Hilfe für Struppi, Mieze und Co.
Tierheilpraktikerin Alexandra Lambert-May setzt auf Alternativmedizin


Das Interesse an Naturheilverfahren ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Nicht nur für den Menschen bieten Naturheilverfahren Hilfe bei akuten und chronischen Erkrankungen, ebenso für die Tierwelt sind diese seit Jahrhunderten bekannt Auch in der Trierer Region findet die Tierheilpraktik immer mehr Zuspruch. Eine der wenigen Tierheilpraktikern in Trier und Umgebung mit niedergelassener Praxis ist Alexandra Lambert-May. Über die Erkrankung ihres eigenen Pferdes fand sie selbst den Weg zu den Naturheilverfahren und der Philosophie der ganzheitlichen Medizin, erzählt die Tierliebhaberin. Denn nicht die Heilung der sichtbaren Symptome alleine steht im Vordergrund, sondern der Organismus des Tieres als Ganzes wird in die Ursachensuche und -beseitigung miteinbezogen. Die intensive Beschäftigung und Lektüre führte Alexandra Lambert-May an die Akademie für Tierheilkunde, wo sie nach drei Jahren praktischem und theoretischem Studium ihren erfolgreichen Abschluss als Tierheilpraktikerin machte. Neben einem veterinärmedizinischen Hintergrund werden an der Akademie die verschiedenen Verfahren theoretisch und praktisch vermittelt.

Jeder Fall eine neue Herausforderung
Vor einem Jahr eröffnete sie ihre Praxis in Trier-Zewen, in der Klein- und Großtiere bei akuten und chronischen Krankheiten Hilfe finden - natürlich auch per Hausbesuch. Katzen, Hunde und Pferde gehören zu ihren Patienten wie auch Hasen, Meerschweinchen und Vögel. Phytotherapie, Homöopathie und Laserakupunktur, Blutegel-Therapie bei entzündlichen Gelenkerkrankungen oder das pulsierende Magnetfeld als unterstützende Therapie werden individuell nach Diagnose zur Heilung der kleinen und großen haarigen Patienten eingesetzt. Mittlerweile gibt es in der naturheilkundlichen Vetrinärmedizin eine Reihe von Präparaten, die kaum Nebenwirkungen erwarten lassen. So sind unter anderem sehr gute Erfolge bei der Tumorbehandlung bei Pferden oder Hautproblemen bei Hunden zu verzeichnen. "Die abwechslungsreiche Arbeit und die tägliche Herausforderung machen die Arbeit jeden Tag aufs Neue interessant", erklärt Alexandra Lambert-May ihre Fazination am Beruf des Tierheilpraktikers. "Denn jeder Fall muss mit neuem Blick und individuell unter ganzheitlichen Gesichtspunkten betrachtet werden." Die große Resonanz und Freude der Tierbesitzer nach erfolgreicher Behandlung der kleinen und großen Freunde spricht für sich und motiviert die Tierheilpraktikerin, die Mitglied im Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker ist, jedesmal aufs Neue.